Antiquariat INLIBRIS

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book (2)

Orientalium expeditionum historia.] Gesta Dei per Francos, sive Orientalium expeditionum, et regni Francorum Hierosolimitani historia [.].

Bongars, Jacques]. Folio (240 x 352 mm). (56), 1203 (instead of 1207, properly 1205), (1) pp. (p. 623f. blank, wants pp. 231f. & 237f.). - (Includes, as part 2:) Sanudo, Marino. Liber secretorum fidelium crucis super Terrae Sanctae recuperatione et conservatione [.] Orientalis historiae tomus secundus. Ibid., 1611. (12), 361, (3) pp. (283f. printed as a double-page-sized folding table). Both parts with engraved printer's device to title-page. With 3 double-page-sized folding engraved maps and 2 engraved plans as well as a woodcut printer's device at the end. Slightly later full calf, spine elaborately gilt. Only edition of this early, important source book for the history of the crusades and the Kingdom of Jerusalem and its vassal states. The second parts contains the first printing of the much sought-after 14th century maps and plans by the Genoese cartographer Pietro Vesconte, previously available in manuscript copies only. "Four of the maps from Marino Sanudo's early fourteenth-century manuscript atlas were reprinted by Johann Bongars in 1611. Sanudo's planisphere [.] is one of the few examples of medieval maps based on portolano sources in printed form. It is a circular map centered on Jerusalem with the Mediterranean relatively well defined. The ocean surrounds the whole of the known world, the outer parts of which are represented by conjecture. The authorship of Marino Sanudo is not definitely established and the original manuscript has also been attributed to Pietro Vesconte" (Shirley). - One of two title variants differing only in slight changes in the typesetting (here: "Expeditionum" begins between the "O" and the "R" of "Orientalium"). Binding somewhat rubbed, hinges starting. Rather severely browned throughout due to paper stock, some waterstaining to margins, more pronounced near the end, sometimes reaching into the printed text. Stains to first title-page; the second title and its counter-leaf *6 are printed on different paper stock. Some light worming, mainly confined to margins but also touching the text near the end; occasional edge defects. A copy in modern half vellum (severely browned, with some worming, but otherwise complete) commanded 13,000 Euros at Reiss's spring 2009 auction. VD 17, 1:069728C. Atabey 127. Ioannou 49 (variant). Potthast I, 105. Tooley I, 162. Cf. Tobler 12. For the maps: Shirley 276 (with plate 217); Nordenskiöld 51 (with fig. 28); Laor 783 & 1145f. as well as Lex. Kart. 576 & 860f.
book (2)

Eigenh. Brief mit U.

Petzold, Christian Friedrich, Theologe und Logiker (1743-1788). 3 SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen nicht namentlich genannten Empfänger in Beantwortung einer Anfrage zur Beurteilung der Promotion eines Theologen namens Schubert: "Was ich auf die von Ew. Excell. im gnädigen Vertrauen an mich ergangene Frage ehrlich und gewissenhaft zu antworten habe, ist dieses, daß Herr D. Schubert mit denen bey der Promotion hier exhibierten Speciminibus weder außerordentlich schlecht bestanden, noch auch sich besonders distinguirt oder einen vorzüglichen Beyfall und Ruhm erlangt, und, was insonderheit das examen oder sogenannte colloquium betrifft, mir so viel wohl erinnerlich daß der sel. Herr D. Crusius [d. i. der Philosoph und Theologe Christian August Crusius] nicht eben sehr damit zufrieden gewesen, sondern vielmehr gegen mich im Vertrauen seine Unzufriedenheit über die dabey gezeigten Blößen geäußert. Mit den Lateinreden beym Disputiren gieng es ziemlich, nur schade, daß die geschriebene Disputation nimis tenius et jejunus libellus zu seyn schien. Von einer so genannten Doctorpredigt pflegt man hier allzumahl und auch wohl mit Recht sehr viel zu erwarten, und ich weiß nicht ob die vielleicht zu großen Erwartungen und Forderungen oder auch gewisse dem hiesigen Geschmack nach gestaltetende Dinge im Äußerlichen mit die Ursachen gewesen, daß die Schubertische Doctorpredigt keinen sehr merklichen Beyfall fand. Mir hat sie doch noch besser gefallen, als ein paar nachher gehaltene Doctorpredigten [.]". - Der im Brief erwähnte Christian August Crusius (1715-75) war Petzolds wichtigster Lehrer und späterer Kollege an der Universität Leipzig. - Christian Friedrich Petzold studierte nach Besuch der Landesschule Pforta an der Universität Leipzig Theologie. 1767 erlangte er den Magstergrad und wurde Prediger an der Universitätskirche. Ab 1774 lehrte Petzold als außerordentlicher Professor Philosophie an der Universität Leipzig, 1782 folgte der Ruf als Professor der Logik. 1787 promovierte er zum Doktor der Theologie. - Mit minimalen Spuren alter Montage.
book (2)

Hektogr. Brief mit eigenh. U.

Pelikan, Anton, Mineraloge und Petrograph (1861-1918). 2 SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Kollegen: "In der Anlage erlauben wir uns, Ihnen die von uns herausgegebene Schrift, Prag als deutsche Hochschulstadt zu überreichen, die dazu dienen soll, den Besuch der Prager Hochschulen zu heben. Als ehemaliges Mitglied des Prager akademischen Lehrkörpers bitten wir Sie, der wirksamen Verbreitung der Schrift Ihre tätige Unterstützung zu leihen. Leider vermögen wir uns der Einsicht nicht zu verschließen, dass wir auf die werbende Hilfe weiterer Kreise angewiesen sind, wenn unsere Prager Hochschulen nicht zur Bedeutungslosigkeit herabsinken sollen. Während die meisten anderen Hochschulen deutscher Zunge, namentlich die großstädtischen, ein schnelles, starkes Anwachsen der Studentenzahl zu verzeichnen haben, ist dies bei uns nur mäßig, und das bedeutet bei der Ausdehnung der andern ein Herabsinken. Ähnlich ist unser Verhältnis gegenüber den hiesigen tschechischen Hochschulen [.] Unsere Schrift soll ein Weckruf und ein Hilfsmittel für die Werbetätigkeit unserer Freunde sein. Sie kennen unsere Studieneinrichtungen aus eigener Anschauung. Sie wissen selbst, dass unsere Hochschulen jedem Studenten mit gutem Gewissen empfohlen werden können und wir brauchen Ihnen gegenüber dies nicht zu betonen. Wir bitten aber, uns eine Anregung zu gestatten. Das Semester neigt sich dem Schluss zu und zahlreiche Studenten erwägen, welche Hochschulen sie im Winter beziehen sollen. Wenn Sie in einer der letzten Vorlesungen ein Wort für Prag einlegen würden, und wenn das alle früheren Mitglieder unseres Lehrkörpers täten, so kann der Erfolg kaum ausbleiben. Für Ihren engeren Schülerkreis oder für sonstige Kandidaten steht Ihnen die Werbeschrift in beliebiger Anzahl zur Verfügung [.]". - Weiters mit einer gestemp. U. des Rechtswissenschaftlers Emil Pfersche. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Ortsrat Prag". - Etwas knittrig.
book (2)

Eigenh. Brief mit U.

Niemeyer, August Hermann, evangelischer Theologe, Pädagoge und Dichter (1754-1828). 3 SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen nicht namentlich genannten Empfänger: "Dünckt es mich doch fast Jahrelang daß ich von Ihnen, mein hochgeehrter Freund, und eben so auch von meinen übrigen Gönnern und Freunden in Ihrer Umgebung gar nichts gehört habe, als was mir nicht etwa zufällig durch Reisende oder andere offentliche [!] Nachrichten zugekommen ist [.] Ich muß endlich einmal das lange Stillschweigen brechen und wende mich an Sie [.] mit der Bitte, in einer freyen Stunde, deren Sie nicht viel haben mögen, meinem Verlangen, doch einige Kunde aus Ihrem Kreise zu erlangen, freundlich zu genügen. Denn es ist doch noch sehr ungewiß, ob ich in d[iesem] Sommer selbst werde nachfragen können, ob ich noch bey Ihnen Allen, die ich ehre und liebe, im Andenken bin und ob Ihnen Allen - auch Ihren ehrwürdigen Vorderen - Gott Gesundheit und Kräfte und guten Muth erhält, wie ich dieß, und recht aufs neue seit meinem vorjährigen Feste zu rühmen habe. Denn auch im 12t Lehr-Lustrum habe ich [.] lehren, lesen (bey ungeschwächten Augen) und schreiben können [.] Dem wunderlichen vielgestaltigen Treiben, besonders auf dem Gebiet der Theologie, sehe ich ruhig zu, obwohl oft mit Erstaunen, was wir noch alles erleben müßen. Ich hätte wohl Lust, noch so manche Beobachtungen über fremde Menschen und Länder[,] auch noch Beobachtungen über meine durchlebte pädagogisch-theologische Zeit zu schreiben. Aber ob es mögl. seyn wird - ach das steht bey dem, der unsre Tage gezählt hat [.]". - Weiters über die Besetzung offener Stellen im Schuldienst: "Bey Ihrem letzten Aufenthalt äußerten Sie, daß noch oft in Ihrer Provinz Stellen zu besetzen wären, naeml. auch an gelehrten Schulen. Sie hatten, dünkt mich, selbst einige Namen bey uns angestellter Lehrer auf Ihrer Liste - irre ich nicht so Rüger und Stette. Sollte nicht, für sie und noch manch andre, die hier sehr mäßige Stellen haben, bey Ihnen Aussicht seyn?" - Etwas knittrig und mit kleinen Randläsuren.
book (2)

The collection of Luc-Daniel Dupire, founder of the Belgian Palestine National Committee, on the Omani civil war.

Dupire, Luc-Daniel]. Comprising a total of ca. 250 items, including printed books, journals, various typescript and manuscript documents, photographs, a poster, and a music record, catalogued in 43 lots as prearranged in folders by the collector himself. In Arabic, English, French, German, Danish and Italian. An extraordinary archive of books and documents on the Dhofar rebellion (also known as the Omani Civil War) waged from 1962 to 1976, from the collection of the journalist and activist Luc-Daniel Dupire, founder of the Brussels Palestine Committee in 1969 and chairman of the Palestine National Committee in Belgium from 1970 to 1976. - Mostly issued by the People’s Front for the Liberation of Oman and the Arabian Gulf (PFLOAG, later PFLO), the material spans more than a decade, from 1969 to the early 1980s, the bulk dating from the mid-1970s. The political and historical studies found in this collection, issued by the PFLOAG itself or their international support committees, not only provide the necessary background to an appreciation of the Omani war but reflect on the Arabian Gulf region as a whole. - An intriguing critical study of the situation of political prisoners in Oman, Bahrein, Iran, and Saudi Arabia, based on individual cases, is present here in the English first edition as well as in German and Danish translations. Another publication that treats the political and socio-economic situation beyond the borders of Oman is a study of the oil states or "petrocrats", "Les Émirats mirages" by Gabriel Dardaut and Simonne and Jean Lacouture: it mentions Sharjah and Sheikh Sultan, the "most hospitable one of the kings of the Gulf", Qatar and the authors' arrival at Doha, as well as Bahrein, the "green bouquet floating on a green sea". - Many items contained in this archive are unique in their comprehensiveness and would be well-nigh unobtainable individually. We here mention only the substantial ensembles collected by the delegation of the Belgian Palestine National Committee at the First and Second Conference of the Solidarity Committee for the Revolution in Oman and the Arabian Gulf in 1973 and 1974, mostly comprising activity reports and the committees' political statements, as well as the no fewer than 58 issues of the PFLOAG news bulletin, "Saut al Thawrah", in its English and Arabic versions. Additionally, there is a 52-item corpus of documents by the Organization of Yemeni Revolutionary Resisters (OYRR) in English and Arabic, including reports by the military command. - The manuscript documents, including the draft of an interview with Fred Halliday, a specialist on the Middle East and international relations, given to the Belgian Palestine Committee, are unique survivals. Equally impressive is a press kit for Heiny Srour’s 1974 film "La Révolution a sonné", the only film ever shot in the Dhofar liberated zone, as well as several lists of medications and equipment required by the Omani Red Crescent. - The present collection bears impressive testimony to the impact the war in Oman had on an international level, triggering the establishment of support committees in Belgium, France, Germany, Great Britain, Denmark, Sweden, Italy, the United States and the Soviet Union, many of their critical publications, reports, and pamphlets having survived in this ensemble. It is topped off by a 1972 music record of revolutionary songs, published by the French "Comité de Soutien à la Révolution en Oman", as well as 39 large-scale photographs, providing first-hand testimony on the fate of the Omani people, as well as Sultan Qaboos' visits to foreign political leaders. The material here offered constitutes a singular opportunity to acquire a vast and thematically wide-randing trove that documents one of the darkest period of Oman’s contemporary history.
book (2)

Atlas de la Navigation, et du Commerce qui se fait dans toutes les parties du monde.

Renard, Louis. Imperial folio (365 x 550 mm). (6), 96 pp. Letterpress title-page printed in red and black with engraved vignette; Renard's dedication leaf to King George I has engraved headpiece and initial. With additional engraved title-page in original hand colour, engraved portrait frontispiece of George I, and 28 (1 folding) double-page-sized, numbered maos in original hand colour, as well as 4 folding plates on fortification (mounted as 2). Contemporaray mottled full calf on 8 raised bands with giltstamped spine label to prettily gilt spine (showing small armillary spheres in the panels); leading edges gilt. Edges sprinkled red and green. Rare first Renard edition: a splendid example of the publisher's best work. The exceedingly pretty maritime maps are adapted from de Wit's plates, which in their turn had been derived from those of Van Keulen, and must have been fairly obsolete by the time Renard republished them, even with the alterations he carried out. Renard also replaced de Wit's name in the cartouches by his own. - Contents: two-hemisphere world map, supersized maps of Europe (printed from two plates, showing a bear hunt), map of the poles, maritime maps of Novaya Zemlya (with a polar bear hunt), Finland and Lapland, Norway (drying stockfish), the Baltic Sea (with beehives), Denmark and Frisia, the North Seath with Great Britain, the English Channel between Kent and Flanders, the Channel with the Thames estuary (showing a commercial mill), Biscaya (with a naval battle), the Iberian Peninsula, the Mediterranean in two partial maps, the Black Sea and Crimea, the coasts of Africa in 3 maps (with Neptune), the Indian Ocean in two partial maps, the Pacific (with a portrait of Magellan above Neptune's chariot), Central America (hunting crocodiles), Tierra del Fuego, Brazil, the Atlantic with Newfoundland and parts of the coasts of North and South America, the Caribbean, Labrador, and Hudson Bay. At the end are the four uncoloured instructional plates on fortification, assembled as two folding plates (each measuring ca. 70 x 100 cm). - All maps in excellent impressions with the publisher's original hand colour and emphasized coastlines. The cartouches were not coloured, leaving the fine engraved illustrations unimpaired by coating paint. - A wide-margined atlas with the maps numbered in the lower right corner by a contemporary hand throughout. Text and maps clean and nearly spotless; a few repaired paper defects in the text. A small stamp has been erased from the verso of the engraved title; a small rebacked hole in the letterpress title-page. Some tears to the folds professionally repaired, including a larger broken area in the the folding map of Europe, near the Iberian Peninsula, caused by the green paint. The massive binding is somewhat rubbed along hinges and extremeties; minimal chafing to covers, but in all very appealingly preserved. Koeman IV, Ren 1.
book (2)

3 eigenh. Briefe mit U.

Schenkel, Daniel, Theologe (1813-1885). (1+1½+1 =) 3½ SS. auf 3 Doppelbll. Gr.-4to. Drei Begleitschreiben zur Übersendung eigener Schriften an den badischen Staatsminister Julius Jolly: "Euer Hochwohlgeboren erlaube ich mir in der Anlage meine neueste kleine Schrift über Ernst Moritz Arndt, mit der Bitte um wohlwollende Aufnahme, zu übersenden. Da die Studien über den religiösen Charakter Arndts in derselben neu sind, so dürfte sie vielleicht der Aufmerksamkeit von kirchlicher Seite nicht ganz unwürdig sein [.]" (27. IV. 1866). - Zur Übersendung einer Publikation über Friedrich Schleiermacher: "Euer Exzellenz haben der kirchlichen Entwicklung unseres deutschen Vaterlands stets eine so lebhafte Theilnahme zugewandt, daß ich mir wohl erlauben darf, meine eben im Druck erschienene Schrift über den größten Theologen und Kirchenmann, den Deutschland seit der Reformation hervorgebracht und dessen hundertjährige Geburtsfeier noch in diesem Jahr bevorsteht, Ihnen zu wohlwollender Aufnahme ergebenst zuzusenden. Wie mir in diesen Tagen Männer, wie C[arl] Schwarz in Gotha, A[lexander] Schweizer in Zürich und M[oriz] Carriere [sic] geschrieben haben -- wohl die ersten Kenner Schleiermachers und seiner Schriften gegenwärtig in Deutschland, so dürfte meine Schrift nicht ganz ungeeignet sein, nun die unbefriedigenden kirchlichen Zustände zu erklären, zu deren befriedigender Weglegung Schleiermacher schon vor 50 Jahren erfolglos tief gedachte Vorschläge machte [.]" (23. IV. 1868). - Begleitbrief zu einem publizierten Vortrag: "Euer Exzellenz erlaube ich mir in der Anlage meine neueste Schrift 'Brennende Fragen in der Kirche der Gegenwart' ganz ergebenst zu übersenden. Bei dem Aufsehen, welches die von mehr als 20,000 Personen besuchte Wormser Protestanten-Ansammlung vom 31. Mai d. J. auch in weiteren Kreisen machte, darf ich mir vielleicht schmeicheln, daß der daselbst von mir gehaltene und in der übersandten Schrift abgedruckte Vortrag von einigem Interesse für Sie sein könnte [.]" (11. VI. 1869). - Nach Studien in Basel und Göttingen wurde Daniel Schenkel zunächst Pfarrer am Schaffhausener Münster. 1849 übernahm er eine Professur in Basel, zwei Jahre später folgte der Ruf nach Heidelberg, wo Schenkel auch als Seminarleiter und Universitäsprediger fungierte. 1856/57 stand er der Universität als Rektor vor. - Alle Briefe mehrfach gefaltet und mit geringen Randeinrissen.
book (2)

A description of the Arabian Coast, commencing from the entrance of the Red Sea, and continuing as far as Messenaat [.], with some observations relative to its population, government, commerce, &c. (In:) Transactions of the Bombay Geographical Society. From July 1852 to December 1853. Edited by the secretary. Volume XI.

Haines, Stafford Bettesworth. 8vo. 60-211 pp. (entire volume: [4], VIII, 277, [1] pp). With 1 folding chart and 1 folding hand-coloured map; several illustrations within text. Recent half calf over marbled boards with gilt decoration and lettering-piece to spine. First printing of this important document of the physical and human geography which the author encountered between Bab el-Mandeb - the strait connecting the Red Sea to the Gulf of Aden - and Ras al-Hadd in Oman. The second part (pp. 143ff.) had been previously released in the Journal of the Royal Geographical Society in 1839-45. - Captain S. B. Haines (1805-60) led a party aboard the "Palinurus" in the 1830s to survey the almost unknown southeast coast of Arabia; he seized Aden in 1839 on behalf of the East India Company, for use as a coaling station for ships steaming to and from India. Appointed Political Agent by the Bombay Presidency of the EIC, Haines served in this capacity (without a single day's leave) for the next fifteen years, presiding over Aden's rapid expansion as a fortress and as a port which by the early 1850s boasted a population of some 20,000. Haines's deep personal commitment to the revival of Aden's prosperity ultimately led to his tragic imprisonment in Bombay for debt and to his death (aged only 58) in 1860. But in South West Arabia his name lived on and for decades local tribesmen referred to the inhabitants of Aden as "Awlad Haines" ("Haines’s children"). - Bound out of sequence to begin with Haines's article, with p. 60 on recto. A few professional repairs to a folding chart. In all a good copy, untrimmed and largely uncut. Macro 1100-1101.
book (2)

Observations on the winds and monsoons; illustrated with a chart and accompanied with notes, geographical and meteorological.

Capper, James. 4to. XXVIII, 29-234 pp. With 1 folding engraved map of the world depicting all the world-wide seas and waters and several tables printed within the text. Contemporary half calf, marbled boards, gold-tooled spine. First edition of a rare geographical and meteorological treatise on the winds and the weather in different places in the world, written by James Capper (1743-1825). Capper was a formerly colonel in the East India Company, but after his return to England, he devoted much of his time to meteorology. In his Observations of the winds and monsoons, Capper especially concentrates on the winds and weather of the East Indies, the coast of India and the Arabian and Persian Gulf, using information he obtained by his own observations, some ships' logs and earlier publications. Also the meteorology of the Mediterranean is discussed by Capper, for example Greece and the climate between the Adriatic and the Archipelago. He describes in a very scholarly manner several kinds of winds, such as monsoons, hurricanes or the so-called 'Sumyel', which is a east-wind. and the 'Harmattan', which is a land-wind which also blows, according to Capper, in the Gulf of Guinea and the other the western coasts of Africa. He discusses their effect on the climate and the weather. Although he acknowledges in his preface that he borrows some information from other intellectuals, such as Bacon, Franklin, Bishop Watson, Kirwan "and other eminent philosophers", Capper also introduces a new hypothesis in this work, namely that hurricanes were a type of whirlwind. Therefore Capper's Observations on the winds and monsoons can not only be seen as a survey work of the hitherto knowledge on winds and weather in different parts of the world, supplemented with his own observations, but also as a work in which - due to his own travels with the East India Company - new hypotheses are proposed. Furthermore it can be seen as an lively and extensive account of the currents of the wind and the climate of different parts of the world and in more detail of the Indian coasts and the Arabian Gulf. - With the bookplate of Marcus Somerville on the front pastedown and his owner's inscription on the title-page. Binding slightly worn around the edges, corners bumped, some minor stains (not affecting the text), with a tear in the folding plate (not affecting the plate), otherwise in good condition. Lowndes, p. 369.
De cymbalis veterum libri tres. In quibus quaecunque ad eorum nomina

De cymbalis veterum libri tres. In quibus quaecunque ad eorum nomina, differentiam, originem, historiam, ministros, ritus pertinent, elucidantur. Cum figuris aeneis.

Lampe, Friedrich Adolph. (28), 405, (32) SS. Mit 26 Kupfertafeln (5 gefaltet). - (Beigebunden) II: Alstorphius, Johann. Dissertatio philologica de lectis subjucitur ejusdem de lecticis veterum diatribe. Amsterdam, Jan Wolters, 1704. (20), 334 SS., 1 w. Bl., (22) SS., l. w. Bl. Titel in rot und schwarz gedruckt. - (Beigebunden) III: Claudius, Johann Jakob. Dissertatio de salutationibus veterum, cui addita est diatribe de nutricibus et paedagogis. Utrecht, Jan Visch, 1702. (24), 236, (44) SS. Titel in rot und schwarz gedruckt. Pergamentband der Zeit auf 3 durchzogenen Bünden mit hs. Rückentitel und übergreifenden Deckelkanten. 12mo. Seltene Erstausgabe mit allen Kupfern (die Bibliographien weichen darin erheblich ab). Der Detmolder Theologe F. A. Lampe (1683-1729) verfasste dieses Werk über Arten, Formen und Gebrauch des Beckens, der Tschinellen und des Glockenspiels in der Antike schon als Gymnasiast. Die außerordentlich günstige Aufnahme bewirkte dann den späteren Abdruck in Biagio Ugolinos "Thesaurus Antiquitatum Sacrarum". - Hübsches, gut erhaltenes Exemplar. RISM (écrits impr.) S. 476. Eitner VI, 29. Hirsch I, 300. Fétis V, 182 f. Gregory/Sonneck S. 145. Weckerlin S. 168. Scheurleer I, S. 328. Charbon (Haags Gemeentemuseum) S. 77. Nicht in Wolffheim und Barclay Squire.
book (2)

Said bin Sultan (1791-1856). Ruler of Oman and Zanzibar. His Place in the History of Arabia and East Africa.

Said-Ruete, Rudolph. Large 8vo. XVIII, 200 pp. With half-title, frontispiece portrait, 5 black-and-white plates, folding map and "Genealogical table of members of the Al Bu Said dynasty". Publisher's original blue cloth, title gilt on spine & upper cover, Said bin Sultan name gilt in Arabic on upper cover. Rare first edition: presentation copy from Said-Ruete to Sir Saleh bin Ghalib Al-Qu'aiti, Sultan of Shihr and Makalla (ruled 1936-56), inscribed in green ink: "To / His Highness The Sultan / of Shiher and Makalla / Saleh bin Galib Alcaity / a token of sincere esteem / by the Author. / London, May 7th 1937". Below this is pasted a printed bookplate in Arabic. - The Qu'aiti Sultanate of Shihr and Mukalla, in the Hadhramaut region of the southern Arabian Peninsula (now Yemen), was the third largest kingdom in Arabia after the Kingdom of Saudi Arabia and the Sultanate of Oman. While the monarchy was toppled by communists in 1967 and Sultan Ghalib II was forced to abdicate, the Qu'aiti royal family still thrives in exile. - Said-Ruete was the son of Princess Salma (1844-1924), daughter of Sayyid Sai’id ibn Sultan (1791-1856), ruler of Oman and Zanzibar. The Princess married Friedrich Ruete, a clerk at the German embassy, and lived for 52 years as a widow in Germany. Their son Rudolph produced this remarkable survey of his grandfather’s life and times, considered as important as Vincenzo Maurizi‘s "History of Seyd Said, Sultan of Muscat" (London 1819). Sayyid Said ibn Sultan became the ruler of Oman in 1806, when he was about 15 years of age. After defeating the opposition with British help he determined to reassert Oman's traditional claims in East Africa. He eventually succeeded, and in about 1840 shifted his capital to Zanzibar, where he introduced the cloves that became the foundation of the island's economy. He also controlled the Arab traders that brought back slaves and ivory from the African interior. In this monograph the author highlights the early history of Oman, the rise of Said ibn Sultan to power in Oman and Zanzibar, and his relations with foreign powers (France, England, and the United States). In his foreword to this work, Major General Sir Percy Cox identifies the establishment of an Arab dominion in Zanzibar as Sultan Said's most lasting achievement. - Minimal wear to extremeties; insignificant spotting to first few leaves as common. A beautiful copy. Macro 1986. OCLC 5705061.
book (2)

Eigenh. Brief mit U.

Venturini, Karl Heinrich Georg, Theologe und Historiker (1768-1849). 4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten in Erinnerung an gemeinsam verbrachte Stunden sowie über versprochene Rezensionen, eine Geldangelegenheit und die Besteuerung von Warenimporten: "Mit inniger Dankbarkeit gedenke ich noch immer der Güte, womit Sie und Ihre verehrungswürdige Gattin mir den Aufenthalt in Halle so glücklich und freudenvoll gemacht haben. Könnte ich doch nur die Hoffnung hegen, Ihnen in meiner ländlichen Hütte einstens auch einige frohe Tage zu bereiten! Meine Frau sehnt sich fast noch mehr als ich darnach, Sie hier einmahl zu sehen, aber diese Gelegenheit ist zugleich mit einer geheimen Bangigkeit verknüpft, daß ihre Kochkunst dann einen schweren Stand haben möchte, und daß ich dann noch größere Pretensionen machen würde, als nach meiner Rückkehr aus Halle, wo ich allerley Recepte zu Pudings [!] ff. angab, die aber in der Ausführung nicht recht reussiren wollten, und von denen meine Frau kategorische behauptet, ich habe die Contenta aus dem Munde der Frau Hofräthin, gar nicht recht aufgefaßt [.] Ich habe die Recension eines merkwürdigen Buchs, der Memoires de Frederique Sophie Willh. Margrave de Bareith [.] beygelegt, und ersuche Sie [.] diese Recens. bald abdrucken zu lassen [.] Die Recensionen der übrigen mir übertragenen und mitgegebenen Schriften sollen mit Ende dieses Monats erfolgen [.] Nun noch eine Bitte! Dem Schneider Kühne in Halle[,] dessen Bruder der Sergeant Kühne Ihnen diesen Brief überreichen wird, müssen in Halle von einem Bauer hier zu Hordorf, namens Heinrich Herwig Otte, wegen Stellvertrettung [sic] des Ottenschen Sohns, noch 25 crt ausgezahlt werden, wollten Sie wohl die Güte haben dem Mann gegen Quit[t]ung die 25 crt preuß. Courant auf meine Rechnung auszuzahlen [.]? Die unglückliche Maaßregel wegen der Englischen Fabrikate und Colonial Waaren, verursacht auch in Br[aun]schweig die heftigsten Erschütterungen des Handels, die bedeutendsten Handelshäuser wanken [.] In Br[aun]schweig erwartet man mit Ende des Jahres den König welcher 3 Monate in Br[aun]schweig residiren will, ob dieser königl. Aufenthalt für die Stadt ein wahres Glück seyn werde, steht sehr zu bezweifeln [.]". - Gering fleckig und mit kleinen Montagestreifen. F. K. J. Schütz (Hg.), Christian Gottfried Schütz. Darstellung seines Lebens [.] nebst einer Auswahl aus seinem litterarischen Briefwechsel mit den berühmtesten Gelehrten und Dichtern seiner Zeit, Bd. 2 (Halle 1835), S. 512f.
book (2)

Kurtzgefasste Missions-Geschichte oder Historischer Auszug der Evangelischen Missions-Berichte aus Ost-Indien von den Jahr 1705 bis zu Ende des Jahres 1736 [.] mit einer Vorrede Herrn Gotthilf August Franckens [.].

India]. Niekamp, Johann Lucas. 4to. (22), 506, (54) pp. With title-page in red and black with engraved vignette, 2 engraved folding maps (the second crudely highlighted in colour by a later hand), 4 woodcut headpieces and 3 woodcut tailpieces. Contemporary tanned sheepskin, sewn on 6 cords, gold-tooled spine with a label in the 2nd of 7 compartments. First and only edition in the original German of an account of the Dänisch-Hallesche mission on the Carnatic coast in southeast India, from the beginning in 1705 to 1736. The Dänisch-Hallesche mission was the first Protestant mission and many resulting reports were published in the magazine Hallesche Berichte. Niekamp digested its first 44 chapters and organized them in two main parts: the first dealing with geography, inhabitants, languages etc. and the second treating the mission itself in chronological order; this if followed by a comprehensive index. The work contains a preface by Gotthilf August Francke, the son of the August Hermann Francke, who was one of the driving forces in the creation of the mission. - A Latin translation of the second part on the mission was published in 1747 and a complete French translation in 1755. A continuation was published by Michael Meier in 1771, covering the period 1736-1767. - The turn-ins caused some offsetting through the endpapers to the margins of the first and last few leaves, otherwise a very good copy, with only some occasional spots. The binding is rubbed with chips and superificial wear to the spine, but otherwise in good condition. German Africana 1928. Robert, Converting Colonialism (2008), pp. 26-28.
book (2)

Collectio Plantarum. In Austria, Styria, Carinthia, Carniolia, sponte crescentium; et secundum Systema sexuale Linnéanum ordinatarum.

Sandmann, Markus Wilhelm, librarian and writer (1764-1832). Folio (300 x 450 mm). 4 massive volumes of ca. 300 ff. each with up to 600 numbered pages, containing several hundred pressed and dried original specimens of plants, grasses, leaves, and other vegetables. Contemporary brown half calf. Uncommonly large herbal of Austrian plants, especially from the duchies of Styria, Carinthia, and Carniola (now in Slovenia), compiled in the early 19th century under the guidance of M. W. Sandmann, director of the University Library of Graz. The resulting collection is of great historical interest, as nearly every single one of the many hundred specimens is extensively classified and described, including their Linnéan identification in Latin, German vernacular names, literary references, and information on occurrence, distribution, flowering time, and medicinal and other uses. - While the compilation of herbals had become something of a scientific fad in the 18th and 19th centuries, ensembles of this quality and scope are very rare today. Indeed, in such cases they may remain "surprisingly timely objects of investigation for current researchers: from the dried plant specimens DNA may be extracted, allowing for genetic comparisons of various species. Precise contemporary notes on the place and time of collecting contribute to the ongoing and special value of such herbals" (cf. Vera Hierholzer's notes on the earlier but vastly smaller "Herbarium Vivum Wetteravicum" in the Senckenberg Collection in Frankfurt). - The first volume is prefixed with a long handwritten dedicatory poem and a note on the genesis of the enormous set, explaining that is was instigated by Sandmann for educational purposes and was assembled, at his expense, by various hands which included the Klagenfurt-based pharmacist Alois Traunfellner (1782-1840), the Styrian local historian Carl Schmutz (1787-1873), the Carinthian collector Franz Schnerich (1771-1852), the Graz surgeon Joseph Anker (1771-1843), and the French naturalist Jean Joseph Jacques Holandre (1778-1857). The war events of 1809 (Napoleon's Battle of Graz took place on 24/26 June) interrupted the project, and when the Joanneum museum, established by Archduke Johann in 1811, acquired a complete herbal, work on Sandmann's near-complete collection was not resumed. Indeed, several of the scientific collaborators on the present project, especially Schmutz and Schnerich, had close ties to Archduke Johann's circle and are known as compilers of important herbals of their own (including one of plants from the Lavanttal Valley, assembled by Schnerich, and two large herbals by Traunfellner, all now in the Landesmuseum Kärnten). - At the end of every volume are several blank leaves of high-quality late 18th century paper (some counted in the pagination). Some otherwise empty sheets bear handwritten notes in anticipation of plants that were to be inserted later but ultimately were never collected. The specimens are carefully mounted under strips of paper; in spite of their great fragility the vast majority are complete and in excellent state of preservation. The backing paper shows occasional browning or duststaining but is on the whole very clean. Bindings rubbed and bumped at extremeties but showing little damage in general.