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Antiquariat Gerhard Gruber

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Fossile Flora der Steinkohlen-Formation Westphalens einschliesslich Piesberg bei Osnabrück.

Roehl, (Ernst Karl Gustav Wilhelm) von. (31 x 23,5 cm). 191 S. Mit 32 getönten lithographierten Tafeln, davon 29 doppelblattgroß und 3 gefaltet. Halbleinwandband der Zeit mit beigebundenen Original-Umschlägen. (Palaeontographica, Band 18). Erste Ausgabe dieser interessanten Abhandlung zur Paläobotanik des westfälischen Steinkohlengebietes mit handschriftlicher Widmung von Wilhelm Dunker, dem Herausgeber der "Palaeontographica", an Friedrich Hille. - 1869 erschien eine um ein Vorwort erweiterte Buchhandelsausgabe. - Roehl (1825-1881), vielfach dekorierter preußischer Major, hat bei seinen Aufenthalten im Kohlerevier geologisch-paläontologische Untersuchungen angestellt. "Er begann mit großem Eifer Mineralien und vorzüglich die Pflanzenabdrücke des westfälischen Kohlengebirges zu sammeln, welche er in seltener Vollständigkeit zusammenbrachte. Er entschloß sich, über dieselben ein umfassendes Werk mit 23 Tafeln sorgfältig gezeichneter Abbildungen und genauen Beschreibungen zu publiciren. Es erschien im 18. Bande der Dunker'schen Paläontographica und wurde 1868 vollendet. Dasselbe wird als eine hervorragende wissenschaftliche Leistung geschätzt, welche sich insbesondere dadurch vortheilhaft auszeichnet, daß von den einzelnen Pflanzenarten das Vorkommen auf den verschiedenen Kohlenflötzen genau angegeben ist. Diese Leistung fand eine Anerkennung durch die Verleihung der großherzogl. oldenburgischen Medaille für Wissenschaft und Kunst im J. 1869. Indeß blieb die erwähnte Publication die einzige größere wissenschaftliche Leistung, mit welcher v. R. hervortrat" (Gümbel in ADB). - Die Tafeln papierbedingt stellenweise etwas stockfleckig und mit schwachem Fleckenrand am unteren Rand. Einband leicht berieben, sonst gut erhalten. - ADB 29, 55; Nissen BBI 1663; Stafleu-Cowan 9376; vgl. Pritzel 7699 (Ausg. 1869)
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Schreiben. an Hrn. J. W. Ritter zu Jena, Chladni’s Klangfiguren in elektrischer Hinsicht betreffend. SS. 31-32. – Und: (Johann Wilhelm) Ritter. Anmerkungen zum vorstehenden Schreiben des Hrn. D. Oersted. SS. 33-47. – Und: Derselbe. Nachricht von einigen elektrischen Versuchen, vorzüglich im Vergleiche mit chemisch-galvanischen Wirkungen, an einer neu gebauten großen Maschine nach van Marum’s Art mit freistehender Scheibe und isolirender Axe, angestellt. SS. 158-166. In: Magazin für den neuesten Zustand der Naturkunde. herausgegeben von Johann Heinrich Voigt. Band 9.

Ritter Oersted, (Hans Christian). (18,5 x 10,5 cm). SS. (3)-552, XX S. Mit 9 teils gefalteten Kupfertafeln, davon 1 koloriert. Pappband der Zeit. Zu I und II: Erste Ausgabe von Ritters Anmerkungen zu Oersteds Arbeit. - "Oersted hatte Ritter eine kurze Abhandlung über die von Chladni beschriebenen Klangfiguren geschickt mit der Bitte, sie an Gilbert zur Publikation weiter zu reichen. Ritter sprang sofort auf dieses Thema an und erweiterte Oersteds Manuskript um verschiedene Gesichtspunkte aus seinen eigenen Arbeiten über die Erzeugung spezifischer Töne durch galvanische Reizung, die er schon in Oberweimar begonnen hatte, und über seine Vorstellungen vom Übergang des Tones in Licht sowie zum Vergleich des Farbenspektrums mit der Tonskala" (Richter, Das Leben des Physikers J. W. Ritter). - Zu III: Erste Ausgabe. - Ritter beschreibt hier seine Versuche an einer vom Hofmechaniker Otteny in Weimer gebauten Maschine deren Vorbild die von van Marum war. Der niederländische Arzt und Naturforscher van Marum (1750-1837) wurde besonders berühmt durch den unter seiner Aufsicht gebauten elektrostatischen Generator, dem größten seiner Zeit. - Ohne Titelblatt. Einband leicht berieben, sonst gut erhalten. - DSB 11, 473; Richter, Ritter 56 und 57